7:9 – Erste Niederlage im letzten Spiel der Saison

Am letzten Spieltag hieß es für die 2. Garde der SG auswärts noch einmal mit hoher Motivation einen in der Rückrunde stark aufspielenden Tabellenzweiten entgegenzutreten.  Der Kontrahent LSV Südwest Leipzig hatte sich zur Rückrunde mit Forner (15:1), und zusätzlich in den letzten Spielen mit dem ungeschlagenen Jan Dormeyer im unteren Paar erheblich verstärkt.

Bei uns fehlte Andreas, der wegen einer Grippe, konditionell noch angeschlagen war. Ersatz leistete Niels.

Die Doppel stellten wir diesmal etwas um, da René H derzeit etwas schwächelt, und die letzten Doppel nicht unbedingt erfolgsversprechend waren. Somit spielten Robert und Niklas, das Einserdoppel. Dies gelang zu Beginn der Partie auch ganz gut, mit einem starken 3:0 über Garbe/Dörflinger. René H und meine Wenigkeit, hatten  gegen das Einserdoppel Forner/Dormeyer Jan leider nichts zu sagen und unterlagen mit 0:3. Mit ein wenig mehr Selbstdisziplin wäre aber sicherlich etwas drin gewesen. Doppel 3 mit Heiko und Niels musste dann leider auch mit 1:3 gegen Dormeyer Sven/Quedenbaum passen und wir gerieten mit 1:2 in der Rückstand. Im Einzel mussten jetzt also Punkte her.

René H schaffte es leider nicht seine eigentlich Leistung abzurufen und gab mit einem großem “Schimpfkonzert” das Spiel mit 1:3 an Forner ab. Am Nebentisch war Robert im ersten noch etwas konsterniert, bevor er sich wieder konzentrierte und 3:1 gegen Garbe gewann.

Heiko erspielte sich in gewohnter und hervorragender Kampfesmanier gegen den “Robert-Bezwinger” Dörflinger ein schickes 3:2, nachdem er 1:2 hinten lag. Auch ich konnte mich nach verlorenem ersten Satz gegen S.Dormeyer nocheinmal reinknien und gewann mit mittelprächtiger Leistung 3:1.

Im unteren Paar fand Niels leider nicht ins Spiel , 0:3 gegen Quedenbaum. Nebenbei spielte Niklas in der ersten beiden Sätzen gegen J.Dormeyer hochklassiges Tischtennis. Diese starke Linie konnte er leider nicht halten, so geschah es, dass am Ende ein 2:3 auf dem Papier stand – schade ! Zwischenstand somit 4:5 aus unserer Sicht.

Dies egalisierte Robert mit einem wirklich stark herausgespielten 3:1 über Forner. Dabei gelang ihm einige gute Gegentopspins, was die Sache zu einem sehr ansehnlichen Spiel machte. René H. haderte in einigen Situationen leider zu sehr an sich selbst, anstatt Tischtennis zu spielen, und musste auch sein zweites Einzel mit einem knappen 2:3 gegen Garbe hergeben. Hier war sicherlich ein Sieg drin. Daher mein Appell ; Bitte wieder kopffrei aufspielen nach deinem Urlaub, René ;)

In der Mitte konnte ich gegen Dörflinger bei einem 3:0 gut taktieren, und brachte durch Variation und unangenehmen Bällen den Gegner aus dem Konzept. Meine weiße Weste behielt ich somit , erstaunlicherweise und im Kontrastprogramm zu meiner Fitness, an. Heiko konnte danach gegen S.Dormeyer nicht wirklich viel machen, immer wieder ging Dormeyer in langen Konterduellen als Sieger hervor – 0:3.

Somit stand es jetzt 7:6 für den Gegner, und für ein Entscheidungsdoppel war ein Punkt Pflicht. Nachdem Niels nur im ersten Satz gegen J.Dormeyer erfolgreich war und dann 1:3 verlor, konnte Niklas in 4 knappen Sätzen am Ende das Spiel durchbringen, 3:1 gegen Quedenbaum. Somit war die Chance auf ein Remis gegeben. Der Kontrahent hatte sich mit dem sicheren Remis schonmal die Relegation gesichert. Wir wollten uns in letzter Instanz wenigstens ohne Niederlage in die nächsthöhere Spielklasse verabschieden, und setzten nun unser vollstes Vertrauen in Niklas und Robert.

Zunächst lief im Entscheidungsdoppel gegen Forner/J.Dormeyer alles nach Plan, erster Satz 11:7, da geht doch was. Leider folgten dann ein paar Schusselphasen, und der Gegner schloss auf und legte einen Zahn zu. Nun sah man sich mit 1:2 im Rückstand. Im vierten kamen dann wieder einige gute Offensivbälle, auch gute Topspins von Niklas. Jedoch reichte es am Ende nicht, mit einem knappen 11:9 gewann LSV, das Enscheidungsdoppel, und damit das Spiel.

Punkte:

Robert (2,5), René H., René W. (2), Heiko (1), Niklas (1,5), Niels

Fazit:

Zunächst Glückwunsch an die kämpferischen LSVler die sich dadurch den Relegationsplatz zum Aufstieg sicherten. Für uns war es an diesem Tage vielleicht nicht das Gelbe vom Ei, dennoch haben wir eine riesen Saison gespielt, wobei keiner anfänglich und direkt nach dem Aufstieg aus der Stadtliga mit einem Doppelaufstieg rechnete. Mit einer ganzheitlichen sehr guten Teamstimmung, Kampfeswillen und Motivation sind wir die Spiele angegangen und so können wir in der 2. Bezirksliga bestimmt einige Akzente setzen.

Trotz der Niederlage haben wir es uns in der anschließenden Aufstiegsrunde in der Osteria l’arena bei leckerem Speis und Trank gut gehen lassen, und haben mit Stolz auf die Saison zurückgeblickt. Diese Art von Tradition und Brauch sollten wir in der nächsten Saison unbedingt fortsetzen.

Danke an das Team und in dem Sinne: Sport frei ! WIR SIND MEISTER !! :D

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