1. Herren auf Aufholjagd

Durch gleich zwei verletzungsbedingt und fast konstant spielunfähige Stammspieler gerieten wir in der Hinserie in den Abstiegskampf. Doch ab 2018 wollen wir diese Situation wieder ändern und ins Mittelfeld gelangen. Unser Gute-Laune-Neuzugang Georg (vorher Landsberg) soll jetzt das obere Paar stärken. Mittig sollen unsere „Jüngsten“ Robert und Paul für Furore sorgen und unten müssen Vince und Enni (immer im Rahmen seiner verletzungsgefährdeten Situation) ihre Pflichten bestmöglich erfüllen.

Gegen die Tabellennachbarn aus Pobershau spielten wir dementsprechend von Beginn an auf Sieg. In den Doppeln erhoffen wir uns zukünftig ein konstantes 2-Punkte-Polster. Genau diesem Maßstab entsprechend schlug unser neuformiertes D1 Axel/Georg das D2 unserer Gegner souverän mit 3:1. Die zu erwartende Dreisatzniederlage vom endlich wieder zusammengeschweißten „Traumdoppel“ Robert/Enni konnten auch zwischenzeitlich aufblitzende, gute Bälle der beiden Zetkinesen nicht verhindern. Macak und Krauß einfach ein zu starkes Einser-Doppel. Im dritten Doppel hatten Paul und Vince sich von Beginn an abgesprochen, dass wir der Halle auch zeigen wollen, dass wir gewinnen müssen. Paul spielte drei Sätze lang auf konstant hohem Niveau und punktete nach Belieben mit Aufschlag und Vorhand. Vince setzte mit 2 oder 3 recht unrealistischen Treffern noch das I-Tüpfelchen auf drei schnelle Sätze.

Oben: Axel brauchte wie in der Hinrunde erstmal zwei Sätze um langsam die Kontrolle über Marc Martins Angriffshagel zu erlangen. Als es ihm dann besser gelang und er dem Spielrhythmus seines Gegners nicht mehr folgte sicherte er uns mit einem 3:1 den nächsten Punkt.

Georg hatte gegen Macak direkt ein Schwergewicht als Auftaktmatch. Im ersten Satz zeigte er gleich was er kann und spielte in der Satzmitte wohl auch den Ball des Tages. Doch Macak spielte ab dem darauffolgenden Satz immer platzierter und unvorhersehbarer, wodurch Georg nie wieder ganz ins eigene Spiel fand. 1:3.

Mitte: Geburtstagskind Robert spielte sein vorgezogenes Spiel gegen Lars Martin gleich zu Beginn der Einzel und setzt sich mit gutem Aufschlagspiel und sicherer Ballverteilung am Ende verdient 3:1 durch. Sein Einzel gegen den spielfreudig auflaufenden Toni Krauß konnte er nach langem Hin und Her im fünften Satz nach verpasstem Start nicht mehr für sich entscheiden. Dennoch stimmten Einstellung und Leistung heute durchaus, obwohl trotzdem noch jede Menge Luft nach oben ist.

Das war heute irgendwie bei allen so, denn Paul brauchte ebenfalls knapp zwei Sätze und etwas Zeit um vor Familie und Freundin warm zu laufen. Als es dann besser lief tütete er sein Match trotz alledem souverän 3:1 ein.

Unten: Nun galt es für den im Trainingsrückstand feststeckenden Enrico und den formschwachen Vincent unten dennoch die beiden Punkte irgendwie einzufahren. Beide gewannen wir in vier Durchgängen und beide bekleckerten wir uns nicht mit Ruhm. Zwischenstand: 7:3

Oben: Nun fühlten wir uns schon ziemlich sicher, doch Axels Beschwerden über die Souveränität im eigenen Spiel, wie auch die im Training unter der Woche, bewahrheiteten sich gegen Macak und setzen ihm ein 0:3 in die Akte. Alle Sätze knapp, aber leider keiner gut genug. Was gab´s denn zu Essen an den Feiertagen, Axel? Georg und Marc Martin lieferten sich einen erbitterten Kampf und wechselten fünf Sätze lang vom Block in den Angriff und wieder zurück. Georg konnte in ebendiesem Match gleich zeigen, dass ihn Kampf, Nervenstärke und vor allem Konstanz auszeichnen. 11:9 im Fünften und eine jubelnde Halle. Da könnte es einen schlechteren Start im Verein geben.

Mitte: Da Robert bereits beide Einzel gespielt hatte galt es mittig nur noch Pauls Match gegen T. Krauß auszuspielen. Nachdem Krauß sich durch cleveres Aufschlagspiel und punktgenaue Vorhandbälle in den wichtigen Momenten bereits auf 2:1 abgesetzt hatte, brannte Paul mit viel Kampf ein 11:4 im vierten Satz ab. Doch ein 1:8 im Fünten ist dann schon schwer aufzuholen. Dennoch biss sich Paul unermüdlich bis auf ein 9:10 heran, konnte aber leider kurz vor dem Ziel die Niederlage doch nicht mehr abwenden. 2:3

Unten: Bei 8:5 Punkten und normalerweise relativ klaren Kräfteverhältnissen im unteren Paar sollte man meinen, dass Enni und Vince das Ding sicher runterspielen. Doch es gab sicher den ein oder anderen Moment wo Gegenteiliges im Raum lag. Denn Enni konnte keine klare Linie im Spiel gegen den unangenehmen Danilo Martin finden und verpatzte zum eigenen Schrecken den fünften Satz.

Da stand es bei Vince gegen den jungen Pobershauer 2:1 und 9:9. Zum Glück hatte aber der Zetkinse Aufschlag und da ist der Rest ein bisschen selbsterklärend. Ein absolut glanzloser, nie wirklich souveräner, aber halt absolut wichtiger Sieg. Endstand: 9:6

Fazit: Die Worte sind bereits hier und da gefallen, verlieren dadurch aber keineswegs an Wert: Keiner von uns hat heute überragt oder geglänzt, aber alle zusammen haben wir gewonnen. Hallo 2018 – Willkommen zur Aufholjagd! Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel in Holzhausen in wenigen Wochen. Das dortige Ergebnis wird sicher auch bezeichnend dafür sein, wie viel dann noch möglich sein wird und wie viel nicht. Punkte: Axel 1,5; Georg 1,5; Robert 1, Paul 1,5; Enrico 1; Vince 2,5

Teile diesen Beitrag

Ein Gedanke zu „1. Herren auf Aufholjagd

  1. Gratulation aus Machern (Altenbach)… und viel Erfolg weiterhin im neuem Jahr!!
    Vinni – das wird wieder!! Schreib mir mal wenn Du Zeit hast, wie es Dir so geht und was Du machst…
    Viele Grüße
    Dietmar Kunze

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.